Hochwasserlage im Stadtgebiet Sehnde

Im Stadtgebiet Sehnde kam es durch den langanhaltenden Regen bisher zuwenigen Einsätzen.

Am Mittwochabend kam es zu 3 Wetterbedingten Einsätzen die mit geringen Aufwand abgearbeitet wurden.

Im Tagesverlauf, 26.07.2017 musste die Feuerwehr zu drei weiteren Einsätzen ausrücken. Im Heidering, Sehnde stand das Wasser 30 cm in Garage und Kellergeschoß eines Wohnhauses. Auch in Ilten drückte das Wasser in ein Keller nach oben. Dramatischer stellte sich die Situation im Bereich Billerbachstraße, in Sehnde dar. Dort lief Wasser aus dem Neubaugebiet über die Straße in ein angrenzendes Wohngebiet und drohte Grundstücke zu überfluteten. Die Feuerwehrkräfte errichteten einen Erddamm, dadurch konnte vorerst das Wasser in den Billerbach umgeleitet werden und das Wohngebiet vor den Wassermassen geschützt werden. Die Situation dort wird stetig überwacht.

Der Dauerregen wird nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes in den nächsten Stunden nachlassen. Wann und wie schwer die Hochwasserwelle aus dem Süden von Niedersachsen auch Auswirkungen auf das Stadtgebiet Sehnde haben könnte, wird weiterhin beobachtet.

​Hochwassereinsatz im Landkreis Hildesheim - Wetterbedingte Einsätze im Stadtgebiet Sehnde

Das südliche Niedersachsen insbesondere die Stadt und der Landkreis Hildesheim sind ein Dauerregengebiet, dort ist der Pegel der Innerste erheblich ansteigen. Bereits gestern wurden die ersten Kräfte der Regionsfeuerwehrbereitschaft 5 alarmiert und nach Hildesheim entsandt. Heute morgen, 26.07.2017 traf eine weitere Anforderung der Stadt Hildesheim in der Regionsleitstelle Hannover ein. Daraufhin wurde die Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 gegen 03:30 Uhr (Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze) alarmiert.

Auch im Stadtgebiet Sehnde kam es gestern zu einigen durch Niederschlag bedingte Einsätze der Feuerwehr.

Einsatzkräfte der Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 wurden heute morgen gegen 03:30 Uhr alarmiert. Nachdem eine Lageeinweisung an die Bereitschaftsführerin und zugleich stellv. Brandschutzabschnittsleiterin Regina Lehnert durch die Leitstelle Hildesheim erfolgte, versammelten sich die Einheiten auf dem Sehnder Schützenplatz. Gegen 05:15 Uhr setzte sich der Fahrzeugkonvoi in Richtung Hildesheim in Marsch.

Aus dem Sehnder Stadtgebiet sind Teile der Ortsfeuerwehren Bolzum, Müllingen-Wirringen, Ilten, Haimar und Klein Lobke in einer Stärke von 30 Feuerwehrkräften und 4 Einsatzfahrzeugen eingesetzt. Es fehlt die Ortsfeuerwehr Rethmar die wegen fehlender Ersatzbeschaffung des Bundes zur Zeit kein einsatzbereites Fahrzeug für diese Art von Einsätzen hat.

Nachdem die Kräfte die Hildesheimer Börde erreicht hatten, wurden sie mittels Lotsenfahrzeug in den Einsatzraum Heersum, in der Gemeinde Holle geführt. Der Einsatzbefehl wurde erteilt und die Kräfte sind zur Zeit dabei Sandsäcke zubefüllen.

Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Sehnde mussten seit gestern Abend zu 3 wetterbedingten Einsätzen ausrücken. Hierbei handelte es sich um eine Garage in Sehnde, die unter Wasserstand. Dort wurde ein Wassersauger eingesetzt. In Ilten war ein Kellergeschoß betroffen, hier war die Wassermenge zu gering, dass die Feuerwehr nicht tätig werden konnte. Aufgrund des Dauerregens kam es zu einem Wassereinbruch in das Feuerwehrhaus Müllingen-Wirringen. Die Dachabläufe schafften die Wassermengen nicht und es drang Wasser über die Dachkonstruktion ins Gebäude ein. Feuerwehrkräfte mussten hier Sicherungs- und Abdichtarbeiten durchführen.

Die Region Hannover unterhält 5 Regionsfeuerwehrbereitschaften, diese kommen bei Großschadenslagen zum Einsatz. Jeder Brandabschnitt der Region unterhält eine Bereitschaft mit 6 Zügen: Die Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 wird durch die Städte Burgdorf, Lehrte Sehnde und der Gemeinde Uetze gestellt.

1. Zug

Wassertransport

Burgdorf, Lehrte, Uetze ( nicht eingesetzt in Hildesheim )

2. Zug

Wasserförderung

Stadtfeuerwehr Sehnde

3. Zug

Brandbekämpfung 1

Stadtfeuerwehr Uetze

4. Zug

Brandbekämpfung 2

Stadtfeuerwehr Burgdorf

5. Zug

Logistik/Verpflegung

Stadtfeuerwehr Burgdorf und Sehnde sowie FTZ Burgdorf

6. Zug

Hochwasser

Stadtfeuerwehr Lehrte

Überfluteter Keller fordert Einsatz der Feuerwehr

Durch einen Defekt an der Heizungsanlage trat Wasser aus und setzte den Keller auf etwa 85 Quadratmeter ca.1 Meter unter Wasser.

Die Bewohner des Hauses an der Hauptstraße in Rethmar, welche gerade aus einem 2 Wöchigen Urlaub nach Hause kamen, wählten gegen 23:51 Uhr den Notruf.

Die alarmierte Ortsfeuerwehr Rethmar pumpte mit einer Tragkraftspritze und einer Tauchpumpe den Keller aus. Anschließend wurde mittels eines Wassersaugers das restliche Wasser aufgenommen. Gegen 3:30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden und die Kräfte wieder einrücken.

​Fünf Feuerwehren üben in Höver

Am gestrigen Donnerstag kamen die Ortsfeuerwehren aus Höver, Wassel, Ilten, Bilm und Sehnde zu einem gemeinsamen Übungsdienst zusammen. Übungsobjekt war ein Unternehmen das an dem Standort in Höver in seiner Halle derzeit rund 1,8 Millionen Reifen lagert. Angenommen wurde hierbei ein Feuer mit 2 vermissten Personen in einem Abteil der etwa 60.000m² großen Halle. Während mehrere Trupps in den Innenangriff zur Menschenrettung vorgingen, wurde von außen ein massiver Löschangriff über mehrere Wasserwerfer, Strahlrohre und die Sehnder Drehleiter aufgebaut.


Die Hauptwasserversorgung wurde über das eigene Ringleitungssystem aufgebaut, welches über eine dieselbetriebene Pumpe aus einem 900m³ fassenden Wassertank versorgt wurde. Des Weiteren wurde ein externer Hydrant an der Hannoverschen Straße genutzt wodurch es zu leichten Verkehrsbehinderungen kam. Um keinen Schaden an der auf dem Dach befindlichen Photovoltaikanlage zu verursachen wurde das Gebäude nicht mit Wasser benetzt. Ziel dieser Übung war es, die Zusammenarbeit und Koordination zwischen den Ortsfeuerwehren und der ELO Gruppe zu verfeinern, damit im Falle einer Schadenslage die Ortsfeuerwehren wissen welche Aufgaben sie wahrnehmen müssen und ein schnelles Handeln erfolgen kann. So eine große Mengen an Reifen stellt eine ungeheure Brandlast dar, die im Brandfall sehr schwer zu bekämpfen ist. Des weiteren sollte das Ringleitungssystem auf seine Leistungsfähigkeit überprüft werden um zu sehen ob im Brandfall genug Wasser zur Verfügung steht.

Nach Übungsende begingen alle Einsatzkräfte noch einmal die Halle um das ganze Ausmaß des Objektes sehen zu können.


​Roller Brand in Bolzum

Am 13.07.2017 um 23:17 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle die Ortsfeuerwehren Bolzum und Sehnde zu einem gemeldeten Motorrollerbrand nach Bolzum, in die Wilhelm Busch Straße.

Bei Eintreffen war der Motorroller bereits durch Anwohner mit Hilfe von Feuerlöschern gelöscht worden. Durch die Hitzeentwicklung wurde ein unmittelbar neben dem Roller geparkter Pkw leicht beschädigt. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Sehnde abbestellt und die Einsatzkräfte aus Bolzum konnte ebenfalls wieder einrücken.

Wieso der Roller in Brand geraten ist, könnte nicht geklärt werden. Die Polizei hat hierzu ihre Ermittlungen aufgenommen. Personen wurden nicht verletzt.

Die Feuerwehr waren mit 3 Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften im Einsatz.

An dem Roller entstand Totalschaden.

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